Mainz wie es stinkt und staubt – Wann bekommen wir bessere Luft?

Gestern las ich in der Zeitung, dass zahlreichen Städten in Deutschland Fahrverbote für Autos drohen. Darüber habe ich mich sehr gefreut!

Ich fahre fast jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und jeden Morgen muss ich an mehreren der großen Staustraßen in Mainz vorbeifahren. Egal wo in Mainz man ist, es stinkt überall. Dabei ist der Gestank ja nur das, was wir wahrnehmen können. Den vielen Dreck, der sich in unseren Lungen ablagert spüren wir lange nicht.

Wenn wir von Umweltschutz und Nachhaltigkeit sprechen, sprechen wir davon unsere eigene Lebensgrundlage zu erhalten. Ich kann es nicht verstehen, dass diese Erkenntnis von der großen Mehrheit meiner Mitmenschen ignoriert oder sogar geleugnet wird. Der Verzicht auf Autos ist für viele Menschen in den Großstädten doch möglich, allein der Wille fehlt! Es könnte ja eine Veränderung oder – oh Schreck – etwas Bequemlichkeit kosten!

In Mainz wird das Umwelt- und Verkehrsdezernat von einer Grünen-Politikerin geleitet. Trotzdem tut sich in Mainz in Sachen sauberer Stadtluft gar nichts. Da werden Straßen verbreitert und Fahrräder sollen künftig neben Autos auf diesen Straßen fahren. Das ist der Wahnsinn! Anstatt aus der Straße eine reine Rad- und Fußgängerstraße zu machen, wird sie für Autos verbreitert!

Das Thema Autoabgase macht mich sehr wütend! Jeder einzelne Autonutzer stößt große Mengen Dreck in die Luft und alle, auch die ausstoßfreien Verkehrsteilnehmer, werden gesundheitlich langfristig geschädigt. Die Politik ist für Veränderungen zu feige. Jetzt müssen Gerichte darüber entscheiden, ob die Gesundheit der Einwohner durch die Autos so gefährdet ist, dass man sie verbieten muss. Das ist sehr frustrierend.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.